Was ist eine PVD-Beschichtung?

Die Physical Vapour Deposition (PVD) – auf Deutsch physikalische Gasphasenabscheidung – ist ein Verfahren, bei dem ein besonders reines, festes Beschichtungsmaterial verwendet wird, um einen ionisierten Metalldampf zu erzeugen. Dieser verbindet sich mit Edelgasen zu einem Beschichtungsgemisch.

Durch Kondensation wird eine dünne Schicht auf die Oberfläche der Uhr aufgetragen. Der PVD-Prozess findet unter Zwangsvakuum in einer speziellen Beschichtungskammer statt. Dieses Verfahren zählt zu den modernsten und ökologisch nachhaltigsten Beschichtungstechnologien. PVD-Beschichtungen sind hochhaftend, hart und abriebfest. Sie sind extrem glatt und eignen sich daher besonders gut für die Beschichtung von Uhrenteilen. Diese Schichten können einlagig, mehrlagig oder in abgestuften Schichten aufgetragen werden. Die Schichtdicke liegt meist zwischen 1 und 5 Mikrometern (µm), wobei in speziellen Fällen auch Schichten von nur 0,5 µm oder bis zu 15 µm und mehr möglich sind.

Je nach Ausgangsmaterial und verwendetem Edelgas lässt sich eine breite Palette von PVD-Beschichtungen realisieren. Im Wesentlichen lassen sich diese in vier Hauptgruppen unterteilen: Nitride, Carbide, Oxide und Kohlenstoffe (Diamond-like Carbon bzw. DLC).

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